Vom 11.–13. November kamen alle Projektpartner in Wien zusammen, um sich intensiv auszutauschen und die gemeinsamen Ergebnisse zu bündeln.
Gemeinsam mit den Partnerorganisationen CSIT, AICS (Italien), FSGT (Frankreich), UEC (Spanien) sowie der italienischen Universität Sport e Salute sind wir der zentralen Frage nachgegangen, warum junge Menschen mit dem organisierten Sport aufhören – und was wir konkret dagegen tun können.
In den vergangenen Projektjahren wurden internationale Umfragen durchgeführt, Praxiserfahrungen zusammengetragen und darauf aufbauend ein Handlungsleitfaden entwickelt. Ziel war es, Vereinen und Verbänden konkrete, alltagstaugliche Ansätze an die Hand zu geben, um Jugendliche langfristig im Sport zu halten und Drop-out-Prozesse frühzeitig zu verhindern.
Von der Theorie zur Praxis
Beim Treffen in Wien stand insbesondere der Transfer von Theorie in die Praxis im Fokus: Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse sinnvoll in die Vereins- und Verbandsarbeit integrieren? Welche Maßnahmen haben sich in unterschiedlichen Ländern bewährt? Der internationale Austausch hat dabei deutlich gemacht, wie ähnlich die Herausforderungen – und wie wirkungsvoll gemeinsame Lösungen sein können.
Johannes Frank, Mitglieder der Bundesjugendleitung, war beim Treffen dabei und fasst seine Eindrücke so zusammen: „Ich war überrascht von dem wissenschaftlichen Ansatz und als ich im Vorfeld die Theorie gelesen habe, war ich auch ziemlich skeptisch. Als wir dann darüber gesprochen haben, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird, wurde mir klar, wie sinnvoll das Erarbeitete ist. Außerdem war es natürlich sehr schön, Vertreter der anderen internationalen Organisationen kennenzulernen.“
Deutlich geworden ist: Jugendliche im organisierten Sport zu halten, gelingt nicht nebenbei. Es braucht bewusste Strukturen, qualifizierte Begleitung und eine offene, wertschätzende Vereinskultur. Youth Drop-in Sport liefert dafür fundierte Erkenntnisse und praxisnahe Impulse, die auch über das offizielle Projektende hinaus Orientierung bieten.
Über die Veröffentlichung der Ergebnisse und weitere Nutzungsmöglichkeiten des Handlungsleitfadens informieren wir euch in den kommenden Monaten.




