Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des RKB,

dies ist die letzte Ausgabe der Rad und Motor in Papierformat. Mit der Entscheidung die Rad und Motor ab Januar 2017 nicht mehr in gedruckter Fassung zur Verfügung zu stellen, wird vor allem dem oft geäußerten Wunsch nachgekommen, aktueller und öfter vom Bundesverband informiert zu werden. Gleichzeitig passen wir uns so den Gegebenheiten unserer digitalen Umwelt und Gesellschaft an und werden insgesamt umweltfreundlicher und in unserem Handeln nachhaltiger.

Ich möchte jeden, der sich noch nicht für den Newsletter des RKB und der SoliJugend mit seiner E-Mailadresse registriert hat, bitten, dies umgehend nachzuholen. Auf den jeweiligen Internetseiten www.rkbsoli.org und www.solijugend.de gibt es die Möglichkeit zur Anmeldung. Damit könnt ihr zukünftig schneller an den Aktivitäten und aktuellen Entwicklungen des Bundesverbandes partizipieren.

Bevor wir uns allerdings unserer digitalen Zukunft widmen, stehen zunächst die Weihnachtsfeiertage vor der Tür und somit auch ein neues Jahr. Aus diesem Anlass möchte ich allen herzlich danken, die mit dem RKB „Solidarität“ verbunden sind, für ihr aufrichtiges Interesse und die vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesem Jahr.

Auch 2016 haben wir sportlich ein sehr gutes Jahr für unseren Verband erlebt, das hoffentlich bei den Weltmeisterschaften im Hallenradsport Anfang Dezember in Stuttgart gekrönt wird. Am 29. Oktober 2016 haben wir zudem gemeinsam 120 Jahre RKB Solidarität in Rimpar gefeiert. Dies war schon einmal die Generalprobe für die große Feier in fünf Jahren, wenn wir unseren 125. Geburtstag gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Partnern, Fördergebern und Freunden feiern möchten. Unser Ziel wird es sein, den Bundespokal im Radsport, die deutsche Meisterschaft im Rollsport im RKB und die Bundesmeisterschaft im Motorsport mit dieser Feier an einem Ort zu bündeln.

Neben den sportlichen Ereignissen stand 2016 auch die Verbandsentwicklung im Fokus. Dazu haben wir im Sommer eine Vereinsumfrage gestartet, die online zur Verfügung steht. Wir möchten von unseren Vereinen erfahren, in welchen Bereichen wir uns verbessern können, damit wir weiterhin ein attraktiver Verband für unsere Mitglieder bleiben. Leider war die Resonanz bisher nicht so groß, wie wir es uns gewünscht haben. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der Aufruf an die Vereinsvorsitzenden bitte an der Befragung teilzunehmen. Nur durch eure Teilnahme erfahren wir, wo unsere Defizite liegen, denn wir möchten auch in Zukunft der Verband sein, der zurecht das Wort Solidarität im Namen führt und gleichzeitig service- und dienstleistungsorientiert arbeitet.

Ein anderes Thema, das mich in den vergangenen Monaten und Wochen sehr stolz gemacht hat, ist die Tatsache, dass sich unsere Vereine auch in diesem Jahr in der Arbeit mit Geflüchteten engagiert haben und Programme zur Integration in den Sportbetrieb eingeführt und fortgeführt haben. Damit beweisen wir, dass der RKB seiner Verpflichtung sich solidarisch gegenüber den Schwachen und Verfolgten in unserer Gesellschaft zu verhalten in einer besonderen Weise nachkommt. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich im Namen des Bundesvorstandes und des Präsidiums des RKB.

Das Jahr 2016 war sowohl von weiteren Terroranschlägen als auch von politischen Entscheidungen und Umbrüchen geprägt, die mit großer Wahrscheinlichkeit einen Einfluss auf unsere Zukunft und unser Leben haben werden. Hierzu zählen sicherlich der Brexit, die Wahl von Donald Trump als US-Präsident oder das Erstarken von Rechtspopulisten in Deutschland, Frankreich oder Österreich, die für alles eine einfache Lösung propagieren und durch rassistische Aussagen das Miteinander vorsätzlich vergiften und ganz offen Zwietracht schüren. Mit alldem werde wir auch 2017 konfrontiert sein und deshalb ist es wichtig, sich diesem Trend auch 2017 geschlossen zu widersetzen. Wir dürfen nicht nachlassen in unserem Bestreben unsere Freiheit zu verteidigen und „Solidarität“ den Minderheiten, Geflüchteten und Schwachen in unserer Gesellschaft entgegenzubringen. Wir sind alle aufgerufen Demokratie, Freiheit und Toleranz in unserer Gesellschaft zu verteidigen.

Mit diesem Aufruf möchte ich es für dieses ereignisreiche Jahr 2016 belassen und wünsche Ihnen im Namen des gesamten Präsidiums Ihren Familien und Freund_innen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Start in das Jahr 2017, Zuversicht, Gesundheit und Glück!

 

Bernd Schwinn
Präsident des RKB Solidarität Deutschland 1896 e.V.

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