RSV Bramsche: Jugendzeltlager 2025 in Recke-Steinbeck

22. August 25 | Aus den Vereinen

Die Schülerinnen und Schüler des Radsportvereins „Frisch-voran 07“ Bramsche waren wieder im vereinseigenen Jugendzeltlager im Waldfreibad in Recke-Steinbeck.
Die jungen Teilnehmenden posieren für ein Gruppenfoto und machen die "Pommesgabel"

Auch diesmal erfolgte die Anfahrt traditionsgemäß mit dem eigenen Fahrrad in das 25 Kilometer entferne herrlich gelegene Waldfreibad. Petrus hatte ein Einsehen mit dem RSV-Nachwuchs und so kam die Gruppe, auf der Strecke entlang des Mittellandkanals, trocken im Zeltlager an. Das Gepäck wurde von den Betreuern im PKW transportiert und gleich nach der Ankunft konnten die bereits aufgebauten Zelte bezogen werden.

Für die gutgelaunte 10-köpfige Gruppe übernahm Markus Diersing die Lagerleitung. Die Versorgung erfolgte ausschließlich durch die eigene Zeltlagerküche, sodass die Speisen immer frisch auf den Tisch kamen. Das Lager lag innerhalb eines Waldstückes direkt am öffentlichen Waldfreibad in Steinbeck, sodass natürlich Baden ganz ober auf der Liste der Lageraktivitäten stand. Besonders gut kamen die mitgenommenen Kanus und die SUP-Boards für das Stand-up-Paddling bei den Jugendlichen an. Aber auch andere Aktivitäten wurden geboten, wie Wanderungen in die nähere Umgebung, die Lagerolympiade oder Gesellschaftsspiele wie „Schlag den Lagerleiter“.

Für nächtliche Unruhe sorgten auch diesmal die Wimpeldiebe. Sie nutzten schamlos den kurzen Moment aus, in dem niemand aufpasste, und stahlen mit viel technischer Unterstützung den heiß begehrten Lagerwimpel. Doch nicht alle konnten rechtzeitig fliehen: Einige wurden von den Teilnehmern gestellt und kurzerhand „Teichen geschickt“ – sprich: im See versenkt. Im Anschluss kam es zu einem Austausch, durch den der Wimpel zurück ins Lager gelangte. Am Ende stellte sich heraus, dass die Diebe keine Unbekannten waren, sondern alte Bekannte aus vergangenen Zeltlagern – echte Insider also.

Abends kam dann beim Lagerfeuer und gemeinsamen Singen mit Gitarrenbegleitung sowie Stockbrot backen echte Zeltlagerromantik auf. Nach neun Tagen hieß es dann wieder Abschied nehmen mit dem Versprechen, nächstes Jahr wiederzukommen.

Bericht: Hans-Jürgen Junga
Fotos: Janine Goy

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