Endlich wieder German Masters: Viel Vorfreude und gute Ergebnisse

Selten war die Vorfreude auf einen Wettbewerb so groß: Die 1.German Masters am 29.August in Öhringen/Pfedelbach markiert den ersten großen Wettkampftag der Elite-Kunstradsportler auf nationaler Ebene nach eineinhalb Jahren.  Endlich mal wieder eine Starterliste, die sich nicht nur auf wenige Kadersportler beschränkte, endlich wieder ein Treffen der Kunstrad-Familie in größerem Rahmen. Endlich wieder die Möglichkeit, sehen zu lassen, dass es Corona nicht geschafft hat, den Kunstradsport komplett und dauerhaft zu lähmen. Die Leistungen, die bei der ersten German Masters 2021 zu sehen waren, beweisen: Wir sind wieder da, mit Freude und Motivation, trotz über viele Monate hinweg unterschiedlichster Ausgangsbedingungen und Trainingsmöglichkeiten. Trotz manchen Frusts, mancher Ungerechtigkeit und viel Unsicherheit. Unsere Sportler sind wieder da!

Mit voller Wucht, das zeigen einige herausragenden Ergebnisse, die es gleich zu Beginn der Elite-Hauptsaison zu sehen gab. Im 1er haben Milena Slupina und Lukas Kohl bewiesen, dass es auch nach Corona schwer sein wird, an ihren Spitzenpositionen zu rütteln, obschon ihnen jeweils ein leistungsdichtes Feld zum Teil ganz junger Elitefahrerinnen und-fahrer dicht auf den Fersen ist. Im 2er offene Klasse sind Sea Schefold und Max Hanselmann gleich mal mit einer neuen Bestmarke und Weltrekord in die Saison gestartet. Egal, ob gleich alles lief wie geschmiert oder die Nerven doch den ein oder anderen ärgerlichen Fehler produziert haben: Alle hoffen, dass die Elite-Saison einigermaßen normal weitergehen wird und am Ende auch die Heim-WM in Stuttgart wie geplant stattfinden kann.

Der Blick auf die Ergebnisliste zeigt: Die Soli kann mit ihren Sportlerinnen und Sportlern sehr hoffnungsvoll in den weiteren Verlauf der Saison blicken.

Milena Slupina (TSV Bernlohe) konnte im 1er Frauen einmal mehr ihre Ausnahmestellung verteidigen. Souverän hat sie die Vorrunde gewonnen und sich auch im Finale gegen die zweitplatzierte Lara Füller (Poppenweiler) und die drittplatzierte Maren Haase (Hoffnungsthal) durchgesetzt. Sturzpech hatte Ramona Dandl (RKB Soli Bruckmühl), die mit einem missglückten Mautesprung in der Vorrunde das Finale um Haaresbreite verpasste und in der Zwischenrunde mit 177,91 Punkten zwar mehr ausgefahren ist, aber dennoch noch Luft nach oben hat.   Vorrunden-Sechste Vroni Koch (RKB Soli Hausham) konnte in der Zwischenrunde ihr Potential kräftemäßig nicht vollends ausschöpfen. Nadine Vogel (RSV Soli Randersacker) und Leonie Sander (RSV Knetterheide) reihten sich mit soliden Leistungen auf Platz 11 und 13 ein. Kim Leah Schlüter (RSV Knetterheide) musste mit Platz 20 einige Plätze ziehen lassen. Susanne SChreuer (RKB Soli Bruckmühl) machte mit Platz 21 einige Plätze gut. Claudia Ridinger (TSV Bernlohe) ließ auf Platz 23 noch zwei nach ihr gestartete Frauen hinter sich. Neele Jodeleit (RSV Knetterheide) wurde 25.

Im 1er Männer sind alle drei Solisportler mit soliden Leistungen gestartet. Torben Staudenmaier (RKV Herbrechtingen) brachte sein Programm als siebter mit 175,61 Punkten ausgesprochen sauber aufs Parkett. Auch Maximilian Euskirchen (DJK Rohrbach, Platz 9) und Till Eggerling (RKS Pfeil Rhüden, Platz 11) zeigten ansprechende Programme.

Im 2er offene Klasse zeigte sich das Gutacher Duo Füssel/Schwendemann noch nicht ganz auf der Höhe seines Potentials. Nach 113,11 Punkten und Platz 7 in der Vorrunde konnten sie sich in der Zwischenrunde diesmal nicht steigern.  Text: Steffi Graff Bild: Hubert Dandl

Die Kaderathletinnen und -athleten des RKB Solidarität Deutschland werden

gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

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