Die Serie der konstant hervorragenden Ergebnisse der deutschen Kunstradfahr-Elite in dieser Masters-Serie hat nach der Rekorde-Jagd bei der ersten Masters am letzten Wochenende eine Fortsetzung bei der zweiten Auflage in Biberach an der Riss gefunden. Mit wieder zwei Weltklasse-Ergebnissen – in der Vorrunde deutlich über 190, im Finale knapp unter der 190er Marke – wurde Milena Slupina vom TSV Bernlohe vormittags wie abends jeweils Zweite und untermauerte ihre Führung im Rennen um die WM-Startplätze bislang ohne Streichergebnis.

„Alles fühlt sich sehr rund und sicher an“, berichtete die amtierende Vizeweltmeisterin. Die 194,63 Punkte, mit denen sie in der Vorrunde denkbar knapp ihrer derzeit stärksten Konkurrentin Viola Brand (Unterweissach) unterlag, seien mehr, als sie im letzten Jahr bei der Masters-Serie aufgestellt habe. Viola Brand macht heuer mächtig Druck. Milena Slupina ficht das nicht an: „Druck hilft manchmal auch, noch besser zu fahren.“

Ramona Dandl, die weiter aufstrebende Sportlerin der Soli Bruckmühl erreichte in ihrer ersten Elite-Saison bei der zweiten Masters einen beeindruckenden vierten Platz und ließ dabei Mattea Eckstein (Sportkultur Stuttgart), Lena Günther (RV Nufringen) und Lara Füller (RKV Poppenweiler) hinter sich.

Vroni Koch (Soli Hausham) verbesserte ihre Leistung im Vergleich zum Wettkampf in Murg um fast zwanzig Punkte und drei Plätze. Im Aufwind ist derzeit auch Leonie Sander von RSV Knetterheide. Mit über 150 ausgefahrenen Punkten steigerte sie sich in Biberach noch einmal deutlich. Nicht ganz glücklich und mit Zeitproblemen präsentierte sich Claudia Ridinger (TSV Bernlohe), die es mit einem solchen Ergebnis beim bevorstehenden Deutschland-Cup gerade noch unter die Teilnehmer für die Deutsche Meisterschafft schaffen könnte. Das könnte auch Susanne Scheuer (Soli Bruckmühl) noch hinbiegen, die sich bei der zweiten Masters sicherer zeigte als bei der ersten.

Bei den Männern ist Überflieger Lukas Kohl in seiner Überlegenheit über jeden Zweifel erhaben. Er zelebrierte einen weiteren soundsovielten klaren Sieg in Folge und liegt uneinholbar vorne. Dahinter entwickelt sich eine spannende Konkurrenz von Marcel Jüngling (RRV Dornheim) und Max Maute (RSV Tailfingen). Die Brüder Staudenmaier (RKV Herbrechtingen) haben sich mit dem siebten Platz von Torben und dem achten von Marvin sicher im Mittelfeld der Herren etabliert. Beide haben ihre Leistungen im Vergleich zur ersten Masters deutlich gesteigert. Maximilian Euskirchen (DJK Rohrbach) blieb mit wieder Platz elf in seinem Leistungsbereich.

Der Gutacher 2er Denés Füssel und Lisa Schwendemann stellte in Biberach den Wettkampf von vor einer Woche auf den Kopf und zeigte in der Vorrunde starke 111,06 Punkte, die das Duo in der Zwischenrunde nicht mehr ganz erreichen konnte. Text: Steffi Graff

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