Von Weltrekord zu Weltrekord

Bei der 1.German Masters in Murg ging es spektakulär zu

Es war eine großartige Veranstaltung zum Auftakt der Masters-Serie und der WM-Qualifikation unweit der Schweizer Grenze, da waren sich alle einig: Sportler, Zuschauer, Funktionäre, sie alle erlebten beim RSV Wallbach sportliche Leistung und grandiose Atmosphäre.

Die herausragenden Tagessieger Milena Slupina (TSV Bernlohe) und Lukas Kohl (Concordia Kirchehrenbach) holten die Zuschauer buchstäblich aus den Sitzen, indem sie innerhalb weniger Stunden dreimal die jeweils eigene Weltrekordmarke knackten: Slupina mit einer makellosen Rekordfahrt in der Vorrunde, die sie im abendlichen Finale noch einmal annähernd wiederholen konnte, Kohl mit einem neuen Weltrekord in der Vorrunde, mit dem er sein gerade mal eine Woche altes Weltrekord-Ergebnis überbot, und einem weiteren im Finale, als er sich mit einem zehnfachen Drehsprung wie beflügelt über jedwede Grenze erhob. Beide haben sich mit diesem Saisonstart in die denkbar beste Ausgangsposition für die WM-Qualifikation gebracht. Keinem von beiden kamen die Nachplatzierten auch nur in die Nähe.

Auch viele andere Sportler konnten aus der besonderen Atmosphäre in der Halle Kraft und Motivation ziehen und zeigten beeindruckende Leistungen. „Wir können mit diesem Auftakt sehr zufrieden sein“, freut sich der Vizepräsident Sport des RKB Solidarität Deutschland. „Alle sind gut gefahren.“

Die hart erkämpfte Zwischenrunde nutzte der Gutacher 2er Dénes Füssel und Lisa Schwendemann zu einem ganz großen Auftritt und zauberten ein Ergebnis von 112,58.

Ramona Dandl (Soli Bruckmühl) zeigte trotz für sie ungewöhnlich hoher Abzüge eine sehr schöne Kür, mit der sie sich als siebte direkt für die deutsche Meisterschaft qualifizierte. Vroni Koch (Soli Hausham) kämpfte sich allerdings gesundheitlich angeschlagen durch Vor- und Zwischenrunde und muss sich die DM-Quali als 14. über den Deutschland-Cup holen. Großartig präsentierte sich Leonie Sander (RSV Knetterheide) mit 142,27 Punkten auf Platz 15. Auch Claudia Ridinger (TSV Bernlohe) und Kim Leah Schlüter (RSV Knetterheide) zeigten sehr schöne Programme für Platz 16 und 17. Susanne Schreuer wurde 21. Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ist für alle ein erreichbares Ziel.

Bei den Männern kann sich Torben Staudenmaier (RKV Herbrechtingen) mit dem siebten Platz die Fahrt zum Deutschlandcup sparen. Sein jüngerer Bruder Marvin Staudenmaier verpasste die direkte Quali mit Platz neun nur knapp. Ebenso wie der elftplatzierte Max Euskirchen (DJK Rohrbach) wird er sich das Ticket in Sulzbach am Main sicher holen. Text: Steffi Graff

Die Kaderathletinnen und -athleten des RKB Solidarität Deutschland werden

gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

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