Ab der Junioren-Kategorie fahren die Kunstradfahrer fünf Übungen mehr als bei den Schülern und das in derselben vorgegebenen Zeit von fünf Minuten. Julia Schondelmaier und Hanna Bothe bestritten ihren ersten Wettkampf beim Wendlinger Winterpokal am letzten Sonntag bei den Junioren bestens und stellten prompt eine neue Bestleistung von 86,74 Punkten auf. Motiviert und konzentriert zeigten die Beiden ihre neue Kür und standen am Ende glücklich auf dem zweiten Podestplatz. Neue Elemente wie eine doppelte Drehung und Kehrsteigerübungen klappten. Ohne ungewollte Bodenberührung absolvierten sie ihre Kür und zeigten, dass sie trotz Verletzungspausen im letzten Jahr auf einem super Weg zur kommenden Junior-Masters-Serie sind. Diese Serie qualifiziert dann zur Deutschen Juniorenmeisterschaft, die das gesteckte Ziel der Gutacher ist. In den nächsten Wochen wird im Training noch an der Ausführung der Steiger, Mühlen und Drehungen gefeilt, die jetzt im Wettkampf noch unsicher wirkten und Abzüge einbrachten.

Für den Elite-Zweier Sophie-Marie Nattmann und Caroline Wurth fängt die Wettkampfsaison eigentlich erst im Sommer an. Deshalb war dieser Pokal-Wettkampf für sie eher eine Trainingseinheit beim befreundeten RSV Wendlingen. Denn bei diesem Radsportverein können die beiden Sportlerinnen während ihrem Studium in Stuttgart trainieren. Trotz zwei Stürzen und verschiedenen Abstimmungsproblemen, fuhren sie mit 116,83 Punkten ein akzeptables Ergebnis heraus. Außerhalb der Saison einen Wettkampf zu bestreiten, ist eine Herausforderung, da in dieser Zeit der Trainingsschwerpunkt eher auf dem Erarbeiten neuer Übungen liegt.

Bei einer gemütlichen Runde in einer Wendlinger Pizzeria ließen die Gutacher Sportlerinnen samt ihren Eltern den winterlichen Wettkampftag ausklingen.

Karin Wurth
RSV Gutach

 

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